Bangkirai - Eigenschaften und Merkmale

Bangkirai gehört zu den schweren, widerstandsfähigen Hölzern der Gattung Shorea und zählt heute zu den wichtigsten Baustoffen für den Außenbereich. Während es früher vor allem für stark belastete Anwendungen wie Weichenschwellen, Pfähle im Weinbau oder Lärmschutzkonstruktionen genutzt wurde, ist es heute besonders im Terrassenbau – sowohl für Dielen als auch Unterkonstruktionen – weit verbreitet.

Nahaufnahme einer Bangkirai-Holzoberfläche mit gleichmäßiger, längs verlaufender Maserung. Die Oberfläche zeigt verschiedene Brauntöne und eine feine, natürliche Struktur.
Bangkirai

Farbe und Struktur:

Das frische Kernholz zeigt gelblich – braune Töne, die mit der Zeit in ein olivbraunes Farbspiel übergehen können. Der Übergang zum etwas helleren Splint ist nicht immer klar erkennbar. Die Jahrringe treten kaum hervor. Typisch sind Wechseldrehwuchs und gelegentlich helle, harzgefüllte Linien. Im trockenen Zustand besitzt Bangkirai keinen auffälligen Eigengeruch.

Detaillierte schwarz-weiße Zeichnung eines Bangkirai-Baums mit breitem Stamm und dichtem, ausladendem Blätterdach

Gesamteindruck:

Es handelt sich um ein homogen wirkendes, dichtes Holz mit mittlerer bis grober Textur. Quer- und Längsflächen wirken durch die feinen Harzkanäle oft lebhaft, ohne unruhig zu erscheinen.

Bearbeitbarkeit:

Bangkirai ist schwer und fest, jedoch etwas leichter zu bearbeiten als extrem harte Tropenhölzer wie Bongossi. Tangentialflächen lassen sich mit Hartmetallwerkzeugen gut bearbeiten; radial ausgerichtete Flächen können durch den Wechseldrehwuchs anspruchsvoller sein. Schraub- und Nagelverbindungen müssen grundsätzlich vorgebohrt werden. Verklebungen können wegen der hohen inneren Spannungen schwierig ausfallen.

Trocknung:

Das Holz besitzt deutliche Quell- und Schwindwerte und trocknet nur langsam. Dabei können Oberflächen- und Endrisse entstehen, ebenso Verformungen. Besonders bei stärkeren Dimensionen sind schonende, kontrollierte Trocknungsprozesse notwendig.

Natürliche Dauerhaftigkeit:

Bangkirai ist gegen Pilze und Insekten im Regelfall sehr gut geschützt und kann im Außenbereich ohne zusätzliche chemische Maßnahmen eingesetzt werden. Die Resistenz kann jedoch – je nach Herkunft und Art – variieren.

Verwendung:

Aufgrund seiner hohen Festigkeit und natürlichen Dauerhaftigkeit eignet sich Bangkirai besonders für Konstruktionen im Freien:

    • Terrassendielen und Unterkonstruktionen
    • Zaunanlagen, Sicht- und Lärmschutzwände
    • Elemente im Hafenbau
    • Schwellen und stark beanspruchte Bodenflächen
    • Pferdeboxen, Belastungsflächen und Spezialkonstruktionen

Hinweis:

In Verbindung mit Feuchtigkeit können Eisenmetalle graublaue Verfärbungen hervorrufen. Deshalb sollten ausschließlich korrosionsbeständige Beschläge eingesetzt werden. Einige Inhaltsstoffe sind wasserlöslich und können auswaschen, was umliegende Materialien optisch beeinflussen kann

Im Außenbereich setzen wir in unserer Schreinerei gern auf Bangkirai

robust, langlebig, wetterfest

Wenn draußen richtig was aushalten muss, kommt es auf Stabilität und Widerstandskraft an – genau hier spielt Bangkirai seine Stärke aus. Das Holz wirkt kräftig, robust und bleibt bei passender Konstruktion lange zuverlässig. In unserer Schreinerei in Schongau empfehlen wir Bangkirai besonders dann, wenn Terrassen- oder Außenlösungen langlebig geplant werden sollen und die Oberfläche im Alltag viel abbekommt.

Schwarz-weiße Linienzeichnung einer Holzterrasse mit zwei Pflanzkübeln und einem Sonnensegel darüber
Gartenmöbel
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