Natürliche Schönheit bewahren – mit der Holzterrassen Pflege

Eine Holzterrasse lebt. Sonne, Regen, Frost und tägliche Nutzung hinterlassen Spuren – das ist ganz normal. Mit der richtigen Pflege bleibt das Holz jedoch lange schön, griffig und widerstandsfähig. Sie möchten, dass Ihre Terrasse auch nach Jahren noch wie neu wirkt? Dann helfen Ihnen die folgenden Schritte weiter.

Warum regelmäßige Pflege so wichtig ist

Holz ist ein Naturmaterial – und genau das macht den Charme aus. Damit Farbe, Struktur und Oberfläche dauerhaft überzeugen, braucht es:

  • Schutz vor Feuchtigkeit & Schmutz (weniger Grünbelag, weniger Verfärbungen)

  • Schutz vor UV-Strahlung (weniger Vergrauung)

  • Erhalt der Oberfläche (weniger Splitter, angenehmes Barfußgefühl)

  • Längere Lebensdauer Ihrer Terrassendielen

Das brauchen Sie

Für die meisten Pflegearbeiten reichen:

  • Besen oder harter Outdoor-Besen

  • Schrubber / Terrassenbürste (nicht aus Metall)

  • Eimer + Gartenschlauch (oder Gießkanne)

  • pH-neutraler Holzreiniger (für Terrassen geeignet)

  • Schleifpapier/Schleifpad (ca. K80–K120, je nach Zustand)

  • Terrassenöl / Pflegeöl passend zur Holzart

  • Pinsel/Flächenstreicher oder Rolle + fusselfreie Tücher

  • Handschuhe, ggf. Abdeckfolie

Pflegeplan übers Jahr

Wöchentlich / nach Bedarf

  • Kehren, Laub entfernen, stehendes Wasser vermeiden

Frühjahr

  • Grundreinigung, Zustand prüfen, ggf. leicht schleifen & ölen

Sommer

  • Bei Flecken schnell reagieren (Grillfett, Blüten, Getränke)

Herbst

  • Laub und feuchte Ablagerungen konsequent entfernen (Grünbelag!)

Winter

  • Schnee möglichst schonend räumen (kein Metallkratzer), Streusalz vermeiden

Schritt-für-Schritt: Holzterrasse reinigen & auffrischen

Unten finden Sie die klare Anleitung, die sich bei den meisten Holzterrassen bewährt.

  1. Terrasse freiräumen: Möbel, Pflanzkübel und Matten runter – damit Sie überall sauber arbeiten können.

  2. Grobschmutz entfernen: Gründlich kehren. Besonders in Ecken und an Kanten sammeln sich Schmutz und Feuchtigkeit.

  3. Fugen prüfen & säubern: Unkraut, Moos und Ablagerungen entfernen. So kann Wasser wieder sauber ablaufen.

  4. Holz leicht anfeuchten: Nicht fluten – nur anfeuchten. Das hilft dem Reiniger gleichmäßig zu wirken.

  5. Holzreiniger auftragen: Verwenden Sie einen Terrassenreiniger (pH-neutral) und arbeiten Sie abschnittsweise.

  6. In Faserrichtung bürsten: Mit Terrassenbürste/Schrubber gleichmäßig bearbeiten. Nicht „quer“ schrubben – das kann die Oberfläche aufrauen.

  7. Gründlich abspülen: Mit klarem Wasser nachspülen, bis keine Rückstände mehr da sind.
    Wichtig: Kein „Wasser stehen lassen“ – Staunässe vermeiden.

  8. Trocknen lassen: Je nach Wetter 24–48 Stunden (oder länger), bis das Holz wirklich trocken ist.

  9. Oberfläche beurteilen: Fühlen Sie mit der Hand: Splitter, raue Stellen, kleine Risse? Das ist Ihr Signal fürs Schleifen.

  10. Leicht anschleifen – bei Bedarf: Nur so viel wie nötig – vor allem Laufzonen, Kanten, raue Stellen. Danach Schleifstaub gründlich entfernen.

  11. Ölen – dünn, gleichmäßig, sauber: Terrassenöl passend zur Holzart dünn auftragen. Überschuss nach kurzer Einwirkzeit abnehmen – sonst wird’s klebrig.

  12. Aushärten lassen & Terrasse schonen: Je nach Produkt einige Stunden bis 1–2 Tage. Erst danach Möbel zurückstellen (am besten mit Schutzgleitern).

Typische Probleme – schnelle Hilfe

  • Grünbelag / Algen: Meist durch Schatten & Feuchtigkeit. Reinigen, gut abtrocknen lassen, regelmäßig kehren.
  • Vergrauung: Optisch normal bei Holz. Wer den warmen Farbton zurück möchte: Entgrauer + anschließendes Ölen.
  • Fettflecken – Grill, Essen: Möglichst sofort aufnehmen, mit mildem Reiniger nacharbeiten. Je schneller, desto besser.
  • Splitter / raue Stellen: Leicht anschleifen, anschließend wieder schützen (Öl).
  • Dunkle Flecken / Metallkontakt: Oft durch Rost/Metallabrieb oder feuchte Gegenstände. Spezialreiniger nur nach Herstellerangabe und immer an unauffälliger Stelle testen.

Bitte vermeiden: Diese Fehler kosten Nerven und Holz

  • Hochdruckreiniger (zu nah/zu stark) → Holzfasern reißen auf, Oberfläche wird rau

  • Aggressive Reiniger (Chlor/Bleichmittel) → schadet Holz & Umwelt

  • Drahtbürsten / Metallwerkzeuge → Kratzer & Rostspuren

  • Staunässe durch Matten, Kübel ohne Abstand, dauerhaft nasse Ecken

  • Falsches Öl (Innenbereich) → unpassender Schutz, unschöne Oberfläche

Wenn Sie es wünschen, übernehmen wir die Pflege.

Sie möchten Ihre Terrasse lieber fachgerecht auffrischen lassen – ohne Aufwand? Kein Problem! Wir kümmern uns um:

  • gründliche Reinigung & Entfernung von Belägen

  • Entgrauen (wenn gewünscht)

  • Schleifen von Laufzonen und problematischen Stellen

  • Ölen/Schutzbehandlung passend zur Holzart

  • Sichtprüfung von Unterkonstruktion, Schrauben, Kanten & Fugen

Schreiben Sie uns an – wir beraten Sie gerne und erstellen ein transparentes Angebot.

In der Mitte steht in weißer, handschriftlicher Schrift der Text 'JETZT ANFRAGEN'.
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FAQ Bereich: Haufeuge Fragen Holzterrasse richtig pflegen

Wie oft sollte ich meine Holzterrasse reinigen?

Leichte Reinigung (kehren, grober Schmutz) am besten regelmäßig – besonders nach Regen, Blütenflug oder wenn Laub liegt. Eine gründliche Reinigung empfiehlt sich meist 1–2× pro Jahr (Frühjahr/Herbst), je nach Lage und Nutzung.

In der Praxis reicht meist 1× jährlich, bei stark beanspruchten, sonnigen Terrassen oder stark bewitterten Flächen kann 2× pro Jahr sinnvoll sein. Entscheidend ist, ob das Holz sichtbar austrocknet bzw. Wasser nicht mehr abperlt.

Nur mit großer Vorsicht: zu viel Druck oder zu geringer Abstand rauht das Holz auf und macht es anfälliger für Schmutz und Algen. Wenn überhaupt, dann mit geringem Druck, großem Abstand und Fächerstrahl – besser ist meist Bürste + geeigneter Reiniger.

Regelmäßig kehren, Laub entfernen und Staunässe vermeiden (Matten/Kübel mit Abstand). Bei Belag: reinigen, gründlich abspülen und vollständig trocknen lassen. In schattigen Bereichen hilft es, besonders konsequent sauber und trocken zu halten.

 

Vergrauung entsteht durch UV-Strahlung und ist bei Holz normal. Wer den warmen Holzton zurück möchte, kann mit einem Entgrauer arbeiten und danach wieder schützen (ölen). So wirkt die Terrasse deutlich frischer und gleichmäßiger

Schleifen ist nur nötig, wenn die Oberfläche rau wird, splittert, stark ungleichmäßig ist oder alte Pflegereste stören. Oft reicht ein leichtes Anschleifen in Laufzonen und an Kanten. Danach immer gründlich entstauben und anschließend ölen.