Zwei maßgefertigte Segel für gezielten Schatten vor den Klassenräumen
An der Offenen Ganztagsschule der Alfons-Peter-Grundschule in Peiting traf starke Sonneneinstrahlung auf zwei Terrassenbereiche mit großen Glasflächen. Dadurch entstanden Blendung und eine stärkere Aufheizung in den angrenzenden Klassen- und Betreuungsräumen.
Gesucht war deshalb kein allgemeiner Sonnenschutz für die gesamte Außenfläche. Entscheidend war, den Schatten möglichst gezielt vor die Glasflächen und damit dorthin zu bringen, wo er im Gebäude gebraucht wird.
Unsere Lösung besteht aus zwei fest gespannten Soliday-Sonnensegeln nach Maß. Beratung, Aufmaß, Planung, Bestellung und Montage wurden vollständig von uns übernommen.
Für die Lösung wurden zwei feste Sonnensegel nach Maß geplant. Beratung, Aufmaß, Visualisierung, Bestellung und Montage wurden vollständig von uns übernommen.
Die Ausgangssituation: starke Sonne und störende Blendung
Die beiden Terrassen liegen zwischen vorspringenden Gebäudeteilen. Durch die großen Fensterflächen gelangte die Sonne unmittelbar in die dahinterliegenden Räume.
Das führte nicht nur zu einer deutlichen Blendwirkung. Auch die Aufheizung der Räume sollte reduziert werden, damit sie an sonnigen Tagen angenehmer genutzt werden können.
Die vorhandene Gebäudesituation gab dabei bereits wichtige Rahmenbedingungen vor: Dachüberstände, Holzkonstruktion, Fensterflächen und die beiden voneinander getrennten Terrassenbereiche mussten gemeinsam betrachtet werden.
Wie bei jedem Outdoor Sonnenschutz ging es deshalb nicht allein um die Größe der Segel. Entscheidend waren die gewünschte Schattenwirkung, die vorhandenen Befestigungsmöglichkeiten und der Verlauf der Sonne vor den Glasflächen.
Warum zwei fest gespannte Sonnensegel gewählt wurden
Für das Projekt wurden verschiedene Möglichkeiten der Beschattung betrachtet. Aus Kostengründen fiel die Entscheidung auf zwei fest gespannte Sonnensegel.
Im Mittelpunkt stand nicht eine besondere Segelform, sondern die gewünschte Schattenwirkung vor den Klassenräumen. Die Segel sollten die direkte Sonneneinstrahlung dort reduzieren, wo es aufgrund der vorhandenen Architektur sinnvoll und technisch umsetzbar war.
Anders als aufrollbare Sonnensegel bleiben die beiden Segel während der Nutzungssaison fest gespannt. Nach der Saison werden sie abgenommen und geschützt gelagert.
Für dieses Projekt war die feste Ausführung eine nachvollziehbare und wirtschaftlich passende Lösung.
Planung mit Visualisierung und genauer Abstimmung
Bevor die Segel bestellt werden konnten, wurden die beiden Terrassenbereiche ausgemessen und die vorhandenen Befestigungsmöglichkeiten geprüft.
Anschließend bildeten wir Gebäude, Terrassen und Segelflächen in einer Visualisierung ab. Dadurch konnten Form, Spannverlauf, Befestigungspunkte und die voraussichtliche Schattenwirkung vorab aufeinander abgestimmt werden.
Gerade bei einem fest gespannten Sonnensegel ist diese Vorbereitung wichtig. Die Position der einzelnen Befestigungspunkte beeinflusst nicht nur die Form des Segels, sondern auch, wo der Schatten später tatsächlich ankommt.
Die Planung wurde daher konsequent vom gewünschten Ergebnis im Klassenraum aus entwickelt. Ziel war nicht, jeden Quadratmeter der Terrasse vollständig zu beschatten. Der Schatten sollte vor allem die Bereiche vor den Glasflächen erreichen.
Soliday Austronet 960 in der Farbe Sunshine
Zum Einsatz kamen zwei maßgefertigte Soliday-Sonnensegel aus Austronet 960 in der Farbe Sunshine 960040.
Das kräftige Gelb setzt einen sichtbaren Akzent vor der ansonsten zurückhaltenden Fassade. Gleichzeitig bleibt die eigentliche Aufgabe klar: Die Segel sollen die direkte Sonneneinstrahlung vor den großen Glasflächen reduzieren.
Durch die Maßanfertigung konnten die Segelflächen an die beiden vorhandenen Gebäudeeinschnitte angepasst werden. Beide Bereiche wurden einzeln aufgenommen und geplant.
Das Projekt zeigt damit gut, weshalb ein Sonnenschutz nach Maß immer von der konkreten Raumsituation ausgehen sollte.
Sonderkonsolen für die vorhandene Holzkonstruktion



Eine Besonderheit dieses Projekts liegt in der Befestigung unter dem Dach.
Die vorhandene Holzkonstruktion sollte möglichst gut für die Aufnahme der Befestigungspunkte genutzt werden. Mit den ursprünglichen Konsolen wären an dieser Stelle weniger Schraubverbindungen in der Holzkonstruktion möglich gewesen.
Deshalb entwickelten wir eigene Sonderkonsolen. Ihre Form und die größeren Anschlussplatten ermöglichen es, die Konsolen mit mehr Schrauben an der vorhandenen Holzkonstruktion zu befestigen.
Die Konsolen wurden von uns geplant und anschließend von Peter’s Schlosserei und Uli’s Schlosserei GmbH aus V2A-Edelstahl gefertigt.
So entstand keine Lösung von der Stange, sondern eine Befestigung, die eigens auf die konkrete Einbausituation unter dem Dach abgestimmt wurde.
Von der Beratung bis zur fertigen Montage
Unser Leistungsumfang begann mit der Beratung und dem Aufmaß vor Ort. Anschließend folgten die Visualisierung der Segelflächen, die Festlegung der Befestigungspunkte und die Planung der Sonderkonsolen.
Nach der Abstimmung wurden die beiden Soliday-Sonnensegel bestellt und die V2A-Konsolen von der Schlosserei gefertigt.
Bei der Montage befestigten wir zunächst die Konsolen an den vorbereiteten Positionen unter der Dachkonstruktion. Anschließend wurden die Segel eingehängt, schrittweise gespannt und an den geplanten Verlauf angepasst.
Für die Montage waren jeweils zwei Mitarbeiter im Einsatz. Pro Sonnensegel wurden ungefähr fünf Stunden benötigt.
Besondere Schwierigkeiten traten während der Montage nicht auf. Durch die vorherige Planung passten Befestigungspunkte, Sonderkonsolen und Segelform wie vorgesehen zusammen.
Das Ergebnis: Schatten dort, wo er gebraucht wird
Beide Terrassenbereiche werden nun innerhalb der baulichen Möglichkeiten wie geplant beschattet.
Vor allem vor den großen Glasflächen ist die direkte Sonneneinstrahlung reduziert. Dadurch entsteht weniger Blendung in den angrenzenden Räumen und ihre Aufheizung wird verringert.
Das Projekt zeigt, dass bei einem Sonnensegel nicht allein die Größe der beschatteten Außenfläche entscheidend ist. Wichtig ist, wo der Schatten im Tagesverlauf tatsächlich gebraucht wird und wie er mit den vorhandenen Befestigungsmöglichkeiten erreicht werden kann.
Die gelben Segel fügen sich dabei als deutlicher, aber klarer Farbakzent in das Gebäude ein.
Das Projekt im Überblick
| Merkmal | Ausführung |
|---|---|
| Projektort | Offene Ganztagsschule der Alfons-Peter-Grundschule in Peiting |
| Ausgangslage | Starke Sonneneinstrahlung, Blendung und Aufheizung der angrenzenden Räume |
| Lösung | Zwei fest gespannte Soliday-Sonnensegel nach Maß |
| Tuch und Farbe | Austronet 960 in Sunshine 960040 |
| Nutzung | Während der Saison fest gespannt, anschließend abgenommen |
| Besonderheit | Individuell geplante Sonderkonsolen aus V2A-Edelstahl |
| Unser Leistungsumfang | Beratung, Aufmaß, Visualisierung, Planung, Bestellung und Montage |
| Montageaufwand | Rund fünf Stunden pro Segel mit zwei Personen |
Welche Beschattung passt zum jeweiligen Gebäude?
Ob Terrasse, Garten, Schule oder gewerblich genutzter Außenbereich: Entscheidend ist nicht nur die Wahl des Sonnenschutzsystems. Ebenso wichtig sind Sonnenverlauf, gewünschte Schattenfläche, Befestigungsmöglichkeiten und die Nutzung der angrenzenden Räume.
Bei diesem Projekt waren zwei feste Segel die passende Lösung. An anderer Stelle können eine Markise oder ein aufrollbares Sonnensegel sinnvoller sein. Eine erste Orientierung bietet unser Ratgeber Markise oder Sonnensegel – was passt besser?.
Weitere umgesetzte Lösungen aus Schongau und der Region zeigen wir unter Referenzen und Ratgeber.
Sonnenschutz für Ihr Projekt planen
Sie möchten eine Terrasse, einen Aufenthaltsbereich oder große Glasflächen gezielt beschatten? Wir beraten Sie persönlich, nehmen vor Ort Maß und prüfen, welche Lösung technisch und gestalterisch zu Ihrem Gebäude passt.
Auch bei besonderen Befestigungssituationen suchen wir nach einer Lösung, die sich nachvollziehbar planen und sauber umsetzen lässt. Über unsere Kontaktseite können Sie uns erste Fotos, Maße oder eine kurze Beschreibung der Raumsituation senden.


